Lange hat es gedauert, aber wir sind doch noch am Leben. War viel los in den letzten Wochen, daher braucht das derzeit so lange mit Eintägen. Aber ich mache munter weiter 🙂
Nach der doch zugegeben relativ langen Fahrt sind wir spät nachmittags dann auch in der schönen Stadt Rotorua angekommen. Besonders berühmt ist dieser Ort für seine „Heilkräfte“. Bei der Besiedlung von Neuseeland haben die ersten Europäer geothermale Quellen vorgefunden, welchen besagte Fähigkeiten zugesprochen wurden. Kurzerhand wurden ein Badehaus und einige Hotels errichtet. Da diese geothermale Aktivität auch heute noch vorhanden ist, hatten wir uns auf ein wenig Entspannung und Wellness gefreut…naja…
Diejenigen unter euch, die bereits dort waren oder in der Schule gut auf gepasst haben, werden bestimmt jetzt schon von Lach Krämpfen geschüttelt: Bei diesen Quellen ist ein nicht zu verachtender Anteil an Schwefel vorhanden. Kurz gesagt: Es hat bestialisch nach faulen Eiern gestunken als wir aus dem Auto ausgestiegen sind :-\
Das haben wir dann auch sogleich im Hostel gemerkt: Internet kostete, Handtücher…aber ganz oben stand ‚eggy smell for free‘
Einer der Hauptgründe, weswegen wir nach Rotorua gekommen sind, war das Museum. Zu einem großen Teil wurde hier die Geschichte der Region erzählt (es gab hier einen Vulkanausbruch, der einigen Schaden angerichtet hat) ebenso wie die Geschichte der Maori, welche hoch interessant ist. Wen das interessiert, der sollte da mal ein wenig recherchieren 😉 Das Museum war in dem ersten Badehaus untergebracht, man konnte also noch viele alte Räume begutachten.
Die Stadt an sich war auch recht hübsch, auch wenn es an einem Tag ziemlich geregnet hat und wir daher nur sehr viel grau gesehen haben. In einem der angrenzenden Parks gab es einige dieser heißen Quellen. Das Ganze hat irgendwie sehr stark nach einem brodelnden Kochtopf ausgesehen 🙂
An einem Tag haben wir uns noch das Maoridorf am Ufer des Sees angeschaut, welches aus einer sehr schönen Kirche und vielen bunten Maorihäusern bestand. Sah sehr schön aus 🙂





Heja, Ihr lebt noch! Und auch noch schöne Fotos aus der – wie uns damals Freunde vorab gesagt hatten – STINKSTADT!. Wir hatten schon befürchtet, dass der „eggy smell“ das Zelluloid aufgefressen hat! (Für alle hier unter 25: Das war früher das Material, was in Fotoapparaten als „Speichermedium“ verwendet wurde.)
Hey, schön, mal wieder von euch zu hören 🙂
Stinkts da in der ganzen Stadt so gottserbärmlich, oder nur bei den Quellen? Sprich, kann man flüchten, oder muss man sich dran gewöhnen? 😀
Ü B E R A L L !
Flüchten = weg fahren.
Die Bilder sind echt schön!